Spielgemeinschaft Herbrechtingen-Bolheim

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Spielberichte vom 22./23. Oktober 2011

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Männer I mit schmucklosem Heimsieg - mJA siegt weiter souverän - Frauen und wJA mit vermeidbarer Punktetrennung

 

Männer I: SHB : TSB Schwäbisch Gmünd 2 - 26:19 (15:12)

In einer spielerisch schwachen Partie, geprägt von vielen Fouls erkämpfte sich die SHB wichtige 2 Punkte! Die SHB hatte Anwurf und konnte keinen ihrer 6 Angriffe mit einem Tor beenden. Besser machte es da der Gegner aus Gmünd und führte völlig überraschend in der 9. Minute mit 0:3. Mit einer frühen Auszeit (13. Minute) versuchte Trainer Csuti seine Männer neu einzustellen. Dies gelang auch einigermaßen und in der 19. Minute konnte die SHB erstmals an diesem Abend ausgleichen (9:9). Bis zur Halbzeitpause erspielte die SHB dann eine 15:12 Führung.

Alles wartete nun auf die ‚Alte‘ SHB mit ihrer stabilen Abwehr und dem druckvollen, variantenreichen Angriffsspiel. Das Spiel auf beiden Seiten blieb aber zunächst bestimmt von ordentlichen Torwartleistungen, Einzelaktionen und vielen Fouls. Mit der geänderten 5:1 Abwehr der SHB hatten die Gmündern große Probleme und nach gespielten 12 Minuten in der 2. Halbzeit stabilisierte sich die SHB-Abwehr um Abwehrchef Huth immer mehr und ließ nur noch 4 Gegentore bis zum Spielende zu. Im Angriff konnte die SHB im gleichen Zeitraum dagegen 10 Tore erzielen. Mit einem 26:19 Sieg hat die SHB damit ihr Soll erreicht, wird aber am nächsten Wochenende hoffentlich wieder ein anderes Gesicht zeigen.

Es spielten: Steffen Stängle, Roland Ropoli – Philip Renner (3), Steffen Friedrich, Michael Kling (1), Andreas Schweigardt (9/5), Daniel Ruoff, Christian Huth (4), Jürgen Mahler (2/1), Daniel Kovacs (3), Stefan Hofmann (2), Christian Eder (1), Alexander Libor (1), Nico Bollinger.

 

Frauen: SHB : SG Böhmenkirch / Treffelhausen - 23:23 (9:13)

Einen Punkt gewonnen oder einen Punkt verloren???

Die Gäste traten mit einer Mannschaft an, die mit 6 A-Jugendlichen gespickt war, die in dieser Saison oben in der Württembergliga mitspielt. Das Spiel begann mit deutlichen Vorteilen für die SG B/T. Die SHB Abwehr war gegen die flinken und technisch gut ausgebildeten Spielerinnen des Gastes deutlich überfordert und im Angriff wurden sich zu viele technische Fehler geleistet, welche prompt mit Tempogegenstößen bestraft wurden. So hieß es nach 15 min. 9:4 für die Gäste. Nach einer Umstellung der Abwehr lief es für die SHB besser und man konnte dem Gegner auf Augenhöhe begegnen. So wurden die Seiten mit 9:13 aus Sicht der SHB gewechselt.

Im 2. Durchgang investierten die SHB Damen sehr viel und es entwickelte sich eine intensiv geführte Partie, in der die SG B/T bis 10 min. vor Schluss einen 3 Tore Vorsprung halten konnte. In den letzten 10 min. legte die SHB nochmals eine Schippe in der Abwehr drauf und konnte 3 min. vor Schluss den ersten Ausgleich seit dem 0:0 herstellen (22:22). Die letzten Minuten entwickelten sich wieder zu einem echten Krimi und vor allem für die SHB Trainerbank mit schlechtem Ausgang. Die Gäste konnten nochmals einen Treffer vorlegen. Dieser wurde 1 min. vor Abpfiff wieder egalisiert und die SG B/T stimmten sich mit einer Auszeit auf die entscheidende Phase ein. 10 Sekunden waren noch auf der Uhr als durch einen technischen Fehler die SHB nochmals in Ballbesitzt kam, dann folgte das dicke Ende… SHB-Trainer Schweigardt wollte die sofortige Auszeit und knallte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, um die Taktik zu besprechen. Doch in der allgemeinen Hektik des spannenden Spieles blieb die Uhr erst bei 59 min. und 54 sek. stehen. Leider, aus Sicht des Trainers, liefen seine Damen in dieser Zeit einen Tempogegenstoß und standen frei vor des Gegners Gehäuse als die Hupe ertönte. In den letzten Sekunden spielten die SHB Damen die Uhr runter und sicherten den Punkt. Jeder kann sich über Gewinn oder Verlust sein eigenes Bild machen, nur eines muss hier herausgestellt werden: die tolle Moral und den Kampfgeist der SHB Damen. Wenn diese Tugenden beibehalten werden, werden noch viele tolle Spiele der Damen zu sehen sein.

Es spielten für die SHB: T. Blessing, Sadowski im Tor; Rühle, Fischer, Donth, K. Blessing, Hitzler, Seitl, Batari, Sturm, S. Ott, Klein, Kuhn, N. Ott. as

 

mJA: SHB : HSG Fridingen Mühlheim - 41:24 (21:8)

Shb a-jugend weiter souverän.

Am Sonntag traf die männliche A-Jugend der SHB zu ungewohnt früher Zeit zu Hause auf die HSG Fridingen Mühlheim. Von Beginn an hellwach kam man gut aus den Startlöchern und ging schnell mit 8:2 in Führung. Der Gegner war vor allem im Angriff in der ersten Hälfte stark überfordert und über das mittlerweile wieder konsequente Tempospiel konnte man einige leichte Tore erzielen. Zur Halbzeit stand ein verdienter 21:8 Halbzeitstand. In der 2. Hälfte schlichen sich dann leider einige Fehler ein, sodass der Gegner diese etwas offener gestalten konnte. Im Angriff zog man gegen Ende das Tempo nochmals etwas an und kam zu einem sehr deutlichen 41:24 Sieg. Somit steht man nun mit 8:2 Punkten auf Platz 1 der Württemberg Oberliga Staffel Süd.

Es spielten: Winnen, Stängle, Renner, Lindner, Ruoff, Weller, Albrecht, Lohrmann, Baumgartl, Kresse, Bayik, Kling, Mailänder, Messner.

 

wJA: HSG Schmiden Öffingen : SHB - 27:27

Zum Samstag-Abend-Gastspiel in Schmiden musste man von Verletzungen und Krankheiten dezimiert mit einem absoluten Rumpfteam anreisen. Zudem waren die Schiedsrichter aus dem Nachbarort und mit allen Gastgebern bestens befreundet. So hatte man es von Minute 1 an mit einer Heim-Abwehr zu tun, die sich härtemäßig immer am oberen Limit bewegen durfte wohingegen Herbrechtinger Aktionen auf der anderen Seite jeweils mit härteren Strafen belegt wurden. Körperlich waren alle Spielerinnen zu 100 % gefordert und es waren keine Spielräume da, den Leistungsträgerinnen mal eine Pause zu gönnen. So wogte das Spiel immer hin und her und mit allem was man an Kämpfergeist hatte, stemmte sich das junge Team gegen eine drohende Niederlage. 10 Minuten vor Schluss hatte man sich eine 3-Tore-Führung erspielt – allerdings wurde man mit einer 2-Minuten-Strafe belegt und diese Phase nutzen die Schmidener zum Ausgleich. 10 Sekunden vor Schluss hätte man sogar noch den Siegtreffer erzielen können - so muss man diesen Punkt wohl eher als einen „verlorenen“ ansehen.

Es spielten: A.Sadowski, (Tor), C. Siller, L. Mailänder, A. Klotzbücher, A.-L. Fischer, I. Rühle, F. Braun, L. Opolka, L. Koller.